Motorradfahrer schwer verletzt: Wollte der ortsfremde Fahrer trotz Verbot wenden?

Am Donnerstagnachmittag ereignete sich auf der B35a zwischen Bruchsal und Karlsdorf-Neuthard, in Höhe Forst ein schwerer Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Motorrad, bei welchem ein Kradfahrer schwer verletzt wurde. Offenbar führte der rechtswidrige Wendeversuch über eine Sperrfläche des Pkw-Fahrers zu dem Unfall:


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Der ortsfremde Fahrer eines weißen Suzuki befuhr die B35a von Bruchsal kommend in Richtung Karlsdorf-Neuthard. Kurz vor der Fahrbahntrennung bremste der PKW abrupt ab – die genaue Ursache ist zwar laut Polizei noch nicht abschließend geklärt und der Fahrer stritt der Polizei gegenüber ab, dass er verbotswidrig wenden wollte, die Spurenlage lässt jedoch darauf schließen. Ebenfalls gab es keine Hinweise darauf, dass der Suzuki-Fahrer auf Grund eines Staus oder einer anderen Gefahr abbremsen musste.

Ein von hinten kommender Motorradfahrer erkannte die Situation zu spät und versuchte noch mit einer Gefahrenbremsung zum Stehen zu kommen, stürzte allerdings während des Bremsmanövers und rutschte in das Heck des Suzuki. Der Motorradfahrer verletzte sich hierbei schwer und wurde vom Rettungsdienst mit Notarztbegleitung in ein Krankenhaus eingeliefert, wo er stationär aufgenommen wurde.


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Auf Grund der Sperrung der B35a im Bereich der Unfallstelle in beide Fahrtrichtungen kam es auf der B35 nach Bruchsal sowie in Forst zu einem regelrechten Verkehrschaos mit kilometerlangen Staus und Sillstand. Der Rückstau ging sowohl an der Anschlussstelle Bruchsal, als auch an der Abfahrt Forst am Rasthof bis auf die Autobahn zurück. Die Höhe des Sachschadens ist noch nicht genau beziffert, am Motorrad dürfte Totalschaden entstanden sein.

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