Maxau: Gemeldete Person im Rhein löst Großeinsatz aus


Ursprungsmeldung, Update weiter unten:
Gegen 8 Uhr wurden die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst und DLRG nach Karlsruhe-Maxau an den Rhein alarmiert. Ein Fahrradfahrer hat im Wasser nahe der Rheinbrücke eine Person gesehen die Schwimmbewegungen machte und dann unterging – er setzte umgehend einen Notruf ab.

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Taucher der DLRG waren im Einsatz und suchten das Wasser ab, das Ergebnis dieser Suche ist aktuell nicht bekannt. Die anfängliche Suche mit Feuerwehrbooten und DLRG-Wasserrettern blieb ohne Erfolg, auch eine Drohne konnte keine Person im Wasser feststellen. Auch ein Polizeihubschrauber war an der Suche beteiligt. Der Polizei zu Folge sei ein Suizid, falls es sich wirklich um eine Person gehandelt hat, nicht unwahrscheinlich; die Feuerwehr Jockgrim spricht auf ihrer Webseite von einem Sprung von der Rheinbrücke.
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Update 12 Uhr:
Auf Nachfrage bestätigte die Karlsruher Polizei, dass bei der Suche durch die Rettungstaucher eine Leiche aus dem Rhein geborgen werden konnte. Eine Selbsttötung wird weiterhin für sehr wahrscheinlich gehalten.

Auf Grund des ausreichend hohen öffentlichen Interesses und/oder um Mutmaßungen auf Grund fehlender Nennung der Ursache eines Unglücksfall zu vermeiden oder weil es um eine Suche nach einer suizidalen vermissten Person geht, haben wir uns im vorliegenden Fall entschieden das Thema Selbsttötung zu berichten. Es kann leider vereinzelt vorkommen, dass sich Menschen mit suizidialen und depressiven Neigungen nach solchen Berichten darin bestärkt sehen, dass das Leben wenig Sinn hat. Weitere Informationen dazu

Sollten Sie sich in einer offenbar ausweglosen Situation befinden und darüber nachdenken sich das Leben zu nehmen, kontaktieren Sie die kostenfreie Telefonseelsorge unter 0800-1110111 und/oder sprechen sie mit einer Vertrauensperson oder einem Arzt. Psychologische und ärztliche Hilfe erhalten sie im nächsten Krankenhaus mit Psychiatrie (Karlsruhe: Städtisches Klinikum / Südpfalz: Pfalzklinikum Klingenmünster) oder in akuten Notfällen über den Notruf 112. Auch offenbar ausweglose Lebenskrisen lassen sich mit professioneller Hilfe bewältigen.

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